Eine Paarbeziehung ist wie ein Haus, am Anfang flitzt man neugierig durch alle Zimmer, richtet mit viel Liebe das ein oder andere ein, später im Alltag kommt dann keiner mehr zum Aufräumen, viel zu viel bleibt liegen, ständig stößt man irgendwo an.

Konflikte sind Schlüssel
Konflikte sind der Dreh- und Angelpunkt von Paarbeziehungen.Ob und wie sie ausgetragen werden können, bestimmt die Qualität der Beziehung. Konflikte sind die Schlüssel zu neuen Räumen in Ihrem Beziehungshaus, Räume in denen jeder bekommt, was er braucht. Räume, in denen Sie sich gemeinsam neu begegnen können. Konflikte sind nicht Streit. Die Konflikte liegen hinter dem Streit, meistens gut verborgen.

Neue Räume im Beziehungshaus
In einem moderierten Gespräch kann das Paar behutsam diese Hintergründe erforschen, gemeinsam kann man sich auf die Suche machen nach den gemeinsamen Räumen, die es noch gibt, aufräumen, was alles liegen geblieben ist und die Türen finden zu neuen Lebensmöglichkeiten. Der Moderator begleitet Sie bei diesem Rundgang mit seinem Gespür für gewichtige Gefühle, seiner Kompetenz für wesentliche Worte und seinem Wissen über Beziehungen, Konflikte und Menschen.

Ich berate Sie gerne in einem kostenfreien Erstgespräch, ob eine Konfliktmoderation Sie und Ihren Partner in Ihrer derzeitigen Situation unterstützen könnte.

Je nach Besonderheit Ihrer Situation empfehle ich in der Regel einen längeren Kompakttermin zu Beginn. Er dient dazu, einen Überblick zu gewinnen und zu klären, wo man miteinander steht. Auf dieser Basis können Veränderungsperspektiven entwickelt und in Folgeterminen begleitet werden.

Mit den Mitteln der Konfliktmoderation lässt sich ein Raum schaffen, in dem Kommunikation wieder zum Fließen gebracht werden kann. Was braucht jeder vom anderen? Was braucht jeder für sich? Was braucht die Beziehung, um wieder wachsen zu können und wie viel Raum für Veränderung ist da? Gibt es Ereignisse in der gemeinsamen Vergangenheit, die jede Entwicklung blockieren? Und wenn ja, was muss ausgedrückt werden, damit es weiter gehen kann? Behutsam wird der Status quo der Beziehung erarbeitet. Beziehungsmuster werden deutlich, aufgelöst und neu geknüpft; schmerzende Narben neu behandelt; abgeschnittene Lebensmöglichkeiten zurückgewonnen.

Der Konfliktmoderator sorgt dafür, dass jeder verstanden wird und sich verstanden fühlt. Ab und an übersetzt er schwierige Gefühle in wichtige Gedanken. Fragt nach, hebt ans Licht, was noch zwischen den Zeilen schlummert. Er tut das ganze konstruktiv, steht für eine deeskalierende Kommunikationskultur. Er hält den Rahmen. Er kann nicht bewirken, dass es nicht weh tut, aber er kann dafür sorgen, dass es nur die möglicherweise unangenehmen Wahrheiten sind, die wehtun und nicht die Worte. Diesen unangenehmen Wahrheiten geht er auf die Spur, denn sie machen die Konflikthintergründe aus, die den Konflikt immer weiter befeuern.
Dafür sorgt er auch mit seinem Wissen über Konflikte, Strukturen, Beziehungen und Menschen.

Bei manchen Paaren zeigt sich, dass das laute Streiten schon seit geraumer Zeit nur noch einem Zweck gedient hat. Nämlich – sich selbst und einander die traurige Wahrheit dahinter nicht eingestehen zu müssen: Es gibt keine gemeinsamen Räume mehr. Außer den Streitraum.
Als ausgebildete Mediatorin begleite ich auch Trennungsprozesse, falls unter den Narben der Wunsch gewachsen ist, sich gegenseitig loszulassen für neue eigene Wege

© Birte Restemeyer 2019