Ein guter Vater wird auch mal fünfe gerade sein lassen.
Eine ordentliche Unternehmensbilanz verzeiht das nie. Ist der Vater auch für die Unternehmensbilanz verantwortlich und der Sohn zugleich der zukünftige Unternehmenschef, können Dinge schnell kompliziert werden. Spannungen stellen sich ein.

Wann bin ich Sohn, wann bin ich Junior-Chef?
Eine Moderation kann helfen, die familiären und betrieblichen Rollensysteme wieder auseinander zu sortieren. Unterschiedliche Erwartungen und Interessen können geklärt und aufeinander abgestimmt werden.

Sprengstoff entschärfen.
Der Moderator unterstützt Sie dabei, auch heikle Punkte anzusprechen. Themen, die viel Zündstoff enthalten, können so entschärft oder kontrolliert abgebrannt werden.

Ich biete Ihnen an, in einem kostenfreien Erstgespräch ganz in Ruhe Ihre Situation zu klären. Was möchten Sie erreichen? Was ist der beste Weg.
Dabei stehe ich Ihnen mit meinem Expertenwissen zur Verfügung, kläre Sie über Möglichkeiten auf und unterstütze Sie ergebnisoffen bei Ihrer Entscheidungsfindung.

Je nach Ausgangslage bieten sich zwei Verfahren an. Ist Ihre Beziehung sehr angespannt, oder sogar offen konfliktär, dann rate ich zu einem Kompakttermin von etwa einem Tag. Er bietet Gelegenheit, die Ursachen der Störungen in Beziehung und Zusammenarbeit sorgfältig und bis in die Tiefe zu klären. Am Ende dann zeigt sich, ob noch Folgetermine nötig sind. Etwa um schwerwiegende Entscheidungen miteinander zu treffen, oder um das Ergebnis zu stabilisieren.

Ist es eher so, dass die Beziehung belastbar ist, aber eine Reihe umstrittener oder heikler Fragen entschieden werden müssen, dann empfehle ich mehrere kürzere Termine, deren genaue Länge sich jeweils nach der Komplexität des Themas richtet.

Die schlechte Nachricht: Mediatoren können nicht zaubern und alles an düsteren Gefühlen abrakadabra in eitel Sonnenschein verwandeln. Zwischen den beteiligten Menschen hat es ja in der Regel ganz ordentliche Gewitter gegeben und aus guten Gründen.
Die Mediation untersucht die Blitzschäden, wie es dazu gekommen ist und was es für jeden braucht, damit Zusammenarbeit wieder gelingen kann. Der Weg dahin führt darüber, sich wirklich zu verstehen. Häufig denken wir, wir wissen schon, was der andere will, meint und was so dahintersteckt. Und in den allermeisten Fällen stimmt das eben nicht.
Der Moderator unterstützt diesen Prozess des Verstehens, indem er schwierige Gefühle in wichtige Gedanken übersetzt. Er fragt nach, hebt ans Licht, was noch zwischen den Zeilen schlummert. Er tut das ganze konstruktiv, steht für eine deeskalierende Kommunikationskultur, hält den Rahmen. Er kann nicht bewirken, dass es nicht weh tut. Aber er kann dafür sorgen, dass es nur die möglicherweise unangenehmen Wahrheiten sind, die wehtun, und nicht die Worte. Diesen unangenehmen Wahrheiten geht er auf die Spur, denn sie enthalten die Probleme, die gelöst werden müssen, damit es weiter gehen kann. Das ganze tut er mit seinem Wissen über Konflikte, Beziehungsdynamik, Strukturen und Menschen.
Ergebnis ist: eine realistischere Beziehung, man kennt sich besser, man weiß um Licht- und Schattenseiten, was man aneinander schätzt und was man besser nicht erwartet. Können alle Beteiligten sich so gut akzeptieren, ist eine Grundlage geschaffen,für entspannte Beziehungen, einen besseren Kontakt, eine gute Basis für eine wirkungsvolle Zusammenarbeit.

Zunächst werden in einer Anfangsphase die Bedingungen der gemeinsamen Zusammenarbeit geklärt.
In einem nächsten Abschnitt werden Einzelperspektiven gesammelt. Unter der Überschrift: Was ist schwierig in unserem Miteinander und welche Hintergründe hat das. Anhand dieser individuellen Sichtweisen wird deutlich, um welche Themen es geht.
In der nächsten und längsten Phase wird über alles, was in diesem Sinne strittig ist und nicht zusammenpasst gesprochen. Dabei wird nicht nur deutlich, um was es ganz eigentlich geht, sondern auch, wie viel noch miteinander geht. Und was es dazu braucht. Probleme werden definiert, Lösungen gefunden.

Ein Konfliktmoderator ist dann hilfreich, wenn es nicht mehr möglich ist, über die Schwierigkeiten in der Zusammenarbeit so zu reden, dass jeder jeden versteht und man zu gemeinsamen Lösungen kommen kann.

© Birte Restemeyer 2019